Wohnquartier Ackermann #6 Gummersbach
Neubau von 19 Wohneinheiten

Auf Basis des vom Büro „reicher haase assoziierte“ entwickelten Rahmenplans, wurden auf dem früheren Areal der Firma Ackermann sechs Teilbereiche definiert, die mit unterschiedlicher Dichte, Geschossigkeiten und Gebäudetypen bebaut werden. Sämtliche Quartiere auf dem Gelände sind durch einen zentralen Grünzug verbunden. Ziel war es, an diesem zentrumsnahen Standort generationenübergreifendes Wohnen mit studentischen und altengerechten Wohnformen zu kombinieren. Im Rahmen eines kooperativen Verfahrens wurden die Konzepte von Damrau Kusserow für zwei der in der Rahmenplanung definierten Teilflächen auf dem Ackermann-Areal zur Realisierung empfohlen.

Den Auftakt des neuen Wohnquartiers im Zentrum Gummersbachs bilden zwei Solitäre. In ihrer Maßstäblichkeit und Ausformung bauen die beiden Gebäudekörper Bezüge zur umliegenden Bebauung auf und verknüpfen somit das Ackermann-Areal mit dem umliegenden städtischen Kontext.

Quartier 6. Ein h-förmiger Solitär bildet gemeinsam mit dem gegenüberliegenden Baukörper den Auftakt des neuen Wohnquartiers. Die Solitäre werden jeweils durch zwei Höfe gegliedert; einen Wohnhof und einen Eingangshof. Eine Lobby ermöglicht ein unverbindliches nachbarschaftliches Miteinander. Die an die Lobby angebundenen Wohnungen verfügen über die Möglichkeit einen Arbeitsbereich einzurichten. Diese Arbeitsbereiche können mit Dienstleistungsangeboten die Lobby bereichern und zugleich von ihr profitieren, sowie das generationsübergreifende Wohnen fördern. Eine große Wohnungsvielfalt ermöglicht eine Mischung unterschiedlicher Bewohnergruppen.

Kenndaten

Status
Realisierung 2012 – 2014

Bauherr
EGG Entwicklungsgesellschaft Gummersbach

Ort
Gummersbach, NRW

Programm
19 Wohneinheiten, BGF 4.330 m², BRI 12.650 m³

Verfahren
 Mehrfachbeauftragung mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb, 1. Preis

Leistungen
Objektplanung Lph 1-4, Leitdetailplanung

Mitarbeiter
Sebastian Quiel
Tim Danner
Sofia Ceylan
Johannes Zix
Katharina Eschweiler

Fotos
Michael Reisch